Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Dottenheim
1963 bis 1977

Bei der Kommandantenwahl 1963 kandidierte Hans Datz nicht mehr, zum Nachfolger wurde Hans Hofmann gewählt.

Im Jahre 1964 kam es nach einem Wolkenbruch zu Überschwemmungen im Betriebsbereich der Fa. Kaufmann in Dietersheim. Die FFW Dottenheim wurde hier zu Hilfe gerufen. Selbst Firmeninhaber E. Kaufmann half persönlich beim Tragen der Motorspritze. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden bis sämtliches Wasser herausgepumpt war. Anschließend ging die Motorspritze kaputt und nur den Maschinisten der Dottenheimer Wehr war es zu verdanken, dass die Spritze wieder in Gang gebracht wurde.

Als Zeichen der Dankbarkeit bekam die FFW Dottenheim von der Fa. Kaufmann einen Hundertmarkschein. Daraufhin wurde die Feuerwehrkasse gegründet.

Die die alten Schläuche reihenweise kaputt gingen, wurde in dieser Zeit das meiste Schlauchmaterial erneuert. Mit dem Bau eines neuen Feuerwehrhauses brach 1965 für die Dottenheimer Feuerwehr ein neues Zeitalter an. Durch tatkräftige Unterstützung von Bürgermeister Schweighöfer war es gelungen, dieses Vorhaben zu realisieren.

Sämtliche Feuerwehrleute wurden nun mit neuen Arbeitsanzügen ausgestattet. Die Bezahlung übernahm jeder Feuerwehrmann selber.

Im Jahre 1966 wurden die ersten Leistungsabzeichen abgelegt. Als Standort diente hierfür der Hof von Hans Bauereiß.

Bereits ein paar Jahre nach der Erstellung des Feuerwehrhauses musste der Turm neu gestrichen werden, da die Farbe abgeplatzt war. Dieses geschah alles in Freizeitarbeit.

Durch die Einführung eines Feuerwehrballs und eines gemeinsamen Abend mit Wildschweinessen versuchte Kommandant Hofmann die Gemeinschaft in der Feuerwehr zu verbessern.

Mit der Anbindung an das Fernwassernetz und die Inbetriebnahme von Ober- und Unterflurhydranten im Jahre 1964 wurde die Brandbekämpfung in Dottenheim wesentlich verbessert. Am 21. Februar 1968 wurde ein weiterer Schritt zu einer schlagkräftigen Wehr getan. Eine neue TS 8/8 wurde angeschafft.


Unter Führung von Kommandant Hofmann wurde auch die Gruppenbildung eingeführt.

Im Jahre 1972 war eine Gruppe aus Groß-Dondorf in der Lüneburger Heide zu Besuch bei der Dottenheimer Landjugend. Viele von Ihnen waren begeisterte Feuerwehrmänner und brachten deshalb Ihre Uniformen mit. Vor den Augen der Dottenheimer Bürger hielten Sie eine sehenswerte Übung ab, die vielen in Erinnerung geblieben ist.

Neben dem normalen Feuerwehrdienst war die Feuerwehr auch für die Straßenbeleuchtung zuständig. Bei Lampendefekten mussten mit Hilfe von Stehleitern die Birnen ausgewechselt werden.