Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Dottenheim
1948 bis 1957

Im Jahr 1948 wurde Karl Brummer zum Kommandanten gewählt. Unter seiner Führung wurde die Feuerschutzabgabe eingeführt.

Währen des Winters wurden hier zum ersten Mal Eislöcher in die Aisch geschlagen, um die 4 Wasserentnahmestellen für einen eventuellen Einsatz auch in dieser Jahreszeit aufrecht zu erhalten. Das Eis hatte teilweise eine Stärke von bis zu 25 cm.

Eines Abends im Herbst bemerkte der Viehhändler Peter Meyer aus Dottenheim auf seiner Heimfahrt vom Viehmakt in Nürnberg einen Feuerschein in Richtung Unternesselbach. Es konnte sich nur um einen Brandfall handeln. Obwohl für diesen Bereich nicht zuständig, wurde Alarm gegeben.

Die Motorspritze wurde in das Viehauto gefrachtet. Bei dem Versuch die Schlauchhaspel ebenfalls mit aufzuladen, wurde diese leicht beschädigt. So macht man sich auf den Weg nach Unteresselbach. Am Brandort angekommen, waren Sie die erste Wehr, die den Kampf gegen die Flammen aufnahm.

Nach erfolgreicher Brandbekämpfung musste man das Schlauchmaterial zurücklassen, da sämtliche Schläuche unter denen anderer Wehren lagen. Außerdem waren die Schläuche aufgrund der kalten Witterung teilweise gefroren. Erst am nächsten Tag konnte man sämtliche Ausrüstung zurückholen.

1949 kam es in Birkenfeld zum nächsten Einsatz. 5 Anwesen wurden bei einem Großbrand ein Raub der Flammen.

Die Schlauchtrocknung war auch in jeder Zeit ein Problem. Immer wieder wurde die Frage nach einem neuen Feuerwehrhaus aufgeworfen.

Durch eine völlig unbegründete Aussage des damaligen Bürgermeisters kam es dann zur Amtsniederlegung von Kommandant Karl Brummer.

Die Aufgabe lag nun beim Bürgermeister Heinrich Beck, für die Freiwillige Feuerwehr Dottenheim einen Kommandanten zu finden. Aus diesem Grunde beraumte er für den 13. 7. 1957 eine Versammlung an, um eine Feuerwehr-Kommandantenwahl durchzuführen.